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Die Schnotz-Studie

Die Schnotz-Studie (1987) untersucht die Wirkung von kontinuierlichen vs. diskontinuierlichen Texten auf den Lernerfolg. Das vermittelte Wissen war in beiden Fällen das gleiche. In den diskontinuierlichen Texten wurde der Textzusammenhang, d.h. alle argumentativen, verbindenden Strukturen entfernt.

Die Studie, die an 34 Studenten durchgeführt wurde, ergab, das die Gesamtinformation durch den kontinuierlichen Text tendenziell besser vermittelt wurde als durch die diskontinuierliche Version. Eine differenzierte Auswertung ergab: Personen mit höherem Vorwissen ziehen aus diskontinuierlichen Texten größeren Nutzen. Personen mit geringerem Vorwissen bevorzugen eindeutig kontinuierliche Texte. Die Schnotz-Studie war jedoch nicht als Vergleich von Hypertext und Text ausgelegt. Die Kohärenz und Kontinuität schaffende Leistung von Verweisen in Hypertexten wurde daher nicht berücksichtigt.

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