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Schmidt: Zettels Traum

Arno Schmidt:
Zettels Traum
Stuttgart 1970

Zettels Traum ist eines der ehrgeizigsten deutschsprachigen Literaturprodukte der Nachkriegszeit. Wegen seiner - auch im Layout sichtbaren und das fortlaufende Lesen absichtlich unterbindenden - Nicht-Linearität kann man es zur Kategorie Hypertext zählen. Das Monumentalwerk gibt dem Leser unzählige Rätsel auf und bietet lauter versteckte Hinweise auf Querverbindungen an, so daß sich nach Erscheinen des Werks Leserzirkel bildeten, in denen Andeutungen, Assoziationen und versteckte Zusammenhänge diskutiert wurden. Von der Mehrheit des literarischen Publikums und der Literaturkritik wurde das Werk jedoch wegen seines Umfangs (5000 Seiten) und seiner schweren Lesbarkeit abgelehnt oder ignoriert.

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